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Leica ST5020-CV5030 Routine Staining & Coverslipping

Leica ST5020-CV5030 Workstation

ST5020-CV5030

Wieso bilden sich auf den Objektträgern Luftblasen?

  • Eindeckmedien und die in der Beladewanne und/oder an letzter Stelle des Färbeprotokolls verwendeten Reagenzien sind nicht kompatibel.
  • Höhe der Dispenserdüse ist nicht korrekt.
  • Es wird eine Dispenserdüse der falschen Größe verwendet.
  • Die Düse ist verbogen.
  • Das Dispensiersystem einschließlich der Düse ist durch getrocknetes Eindeckmedium verstopft.
  • Die Parametereinstellungen sind für das verwendete Eindeckmedium ungeeignet.
  • Zu niedriger Füllstand in der Beladewanne.

Empfohlene Wartung der Dispenserdüse:

Vor Beginn der täglichen Routine den Tagesbedarf an Reinigungsmittel im Container des Bürstenhalters austauschen oder auffüllen (Volumen: etwa 5,5 ml). Den Düsenreiniger spätestens am Ende einer Arbeitswoche oder ggf. schon früher aus dem Gerät entnehmen. Bürste in frisches Lösungsmittel einlegen und bis zum ersten Tag der nächsten Arbeitswoche darin belassen. Alle Reste von Eindeckmedien und Lösungsmitteln vom Plastikgehäuse der Bürste entfernen und bis zum Beginn der nächsten Arbeitswoche trocknen lassen. Wenn die Bürste zu stark abgenutzt ist, um die Düse zu reinigen, sollte sie durch eine neue Düse ersetzt werden.

Der Leica CV5030 erkennt die Objektträger nicht. Das Gerät zeigt die Meldung CHECK SLIDES an.

  • Die Objektträger müssen eine bestimmte Mindestqualität aufweisen. Wir empfehlen daher die Verwendung von Objektträgern, die der Norm ISO 8037/1 entsprechen.
  • Auch beschädigte Objektträger und Objektträgerhalter können diese Problematik verursachen.
  • Kontrollieren, ob sich Objektträgerhalter verformt haben (bitte Bedienungsanleitung zu Rate ziehen)
  • Falls die Meldung CHECK SLIDES immer wieder angezeigt wird und nicht verschwindet, wenden Sie sich bitte an Ihren Ansprechpartner bei Leica Microsystems.

Das Eindeckmedium wird ungleichmäßig verteilt (entweder hauptsächlich im Bereich des Etiketts oder an der Vorderkante des Deckglases)

  • Die Systemeinstellungen müssen angepasst werden. Bitte die Bedienungsanleitung zu Rate ziehen (Konfigurationsmenü). Bei der Anpassung der Einstellungen bitte die empfohlenen Parametersätze beachten.
  • Bitte beachten, dass sich (Umwelt)bedingungen, Probentyp, Schnittdicke, Füllstand im Bad, Qualität der Objektträger und Deckgläser alle auf die gewählten Einstellungen auswirken können und individuellen Schwankungen unterliegen!
  • Die neuen Parametereinstellungen zuerst an Test-Objektträgern erproben. Auf die richtige Höhe der Dispenserdüse sowie den korrekten Füllstand der Beladewanne achten.
  • Einen Priming-Zyklus durchführen, damit gewährleistet ist, dass das Eindeckmedium blasenfrei aufgetragen wird. Daher darauf achten, dass sich im Schlauch des Dispensiersystems keine Blasen befinden.

Können die Autostainer (ST5010) - und Multistainer-Workstations (ST5020) auch mit höheren Beladewannen betrieben werden?

Die Verwendung der höheren Beladewanne ist in den Workstations möglich, in deren Transferstation der Rack-Greif-Mechanismus aus einem metallfarbenen und blauen Teil besteht. Vor Verwendung der hohen Beladewanne ist daher eine Sichtkontrolle der Transferstation notwendig.

Wieso berührt die Dispenserdüse den Objektträger oder stößt auf das Glas?

Die Höhe der Dispenserdüse muss justiert werden. Der empfohlene Abstand zwischen dem Ende der Dispenserdüse und dem höchsten Punkt der Objektträger-Einspeisung beträgt 0,5 bis 0,8 mm. Das genaue Vorgehen hierbei ist im Kapitel "Aligning the dispense nozzle to the specimen slide" in der Bedienungsanleitung beschrieben. Unter dem Dispenser-Modul befindet sich eine große Schraube, mit der die Düsenhöhe verändert werden kann. Wenn sich das Problem durch Verändern der Düsenhöhe nicht beheben lässt, müssen Sie das System möglicherweise von einem Leica-Kundendiensttechniker kontrollieren lassen.

Wir haben ein Problem mit zerbrochenen Objektträgern. Wie sollen wir vorgehen?

  • Normalerweise zerbrechen Objektträger, wenn sie aufgrund von Rückständen (z.B. Glasbruchstücke, angetrocknetes Eindeckmedium) falsch eingesetzt werden.
  • Auch nicht exakt passende Etiketten (Aufkleber auf den Objektträgern) können dieses Problem auslösen.
  • Überprüfen, ob die Wanneneinsätze und Objektträgerhalter korrekt in der Beladewanne positioniert sind. Sicherstellen, dass auf dem Geräte keine defekten oder verformten Objektträgerhalter verwendet werden.
  • Außerdem folgende Geräteteile auf Verschmutzungen kontrollieren:
Ausgabemagazine
Transportarme (z. B. Objektträgertransport zum Ausgabemagazin)
Deckglasauffangschale und -magazin
  • Höhe der Dispenserdüse und Richtigkeit der Einstellungen überprüfen. Falls das Problem bestehen bleibt, bitte den Kundendienst von Leica Biosystems verständigen.

Welche Vorsichtsmaßnahmen sind beim Reinigen oder Befüllen der Medienflasche erforderlich?

  • Zum Reinigen der Dispenserschläuche entweder den Eindeckautomaten abschalten oder zur Druckentlastung die Taste ”VENT MOUNTANT” drücken. Den Schlauch vorsichtig von der Medienflasche abziehen und in die zweite Flasche mit 150–200 ml Xylol einlegen. Sobald die Flasche wieder verschlossen wurde, die Taste PRIME so lange gedrückt halten, bis eine ausreichende Menge Lösungsmittel durch die Leitungen gelaufen ist, damit sichergestellt ist, dass das gesamte Eindeckmedium entfernt wurde.
  • Nach Beendigung des Reinigungsschritts die mit Lösungsmittel gefüllte Flasche durch die Medienflasche ersetzen, die Taste PRIME drücken, bis keine Luftbläschen mehr im Schlauch sichtbar sind und das Eindeckmedium blasenfrei aus der Dispenserdüse austritt.
  • Zum routinemäßigen Nachfüllen von Eindeckmedium das Gerät ausschalten oder die Taste VENT MOUNTANT drücken und den Schlauch für das Eindeckmedium ein Stückchen aus der Flasche herausziehen. Sorgfältig darauf achten, den Bausatz nicht auf den Kopf zu stellen, da sonst Eindeckmedium in das Belüftungssystem gelangen könnte. Während der Schlauch für das Eindeckmedium zur Seite weggehalten wird, so viel Eindeckmedium in die Flasche einfüllen, bis die Markierungslinie (Maximum) von 150 bis 200 ml erreicht ist, und Flasche wieder verschließen.

Ein neuer Eindeckmedientyp wird verwendet, der neue Einstellungen erfordert.

Zuvor sollte das Dispenser-System mit ca. 150–200 ml eines geeigneten Lösungsmittels (z. B. Xylol) gespült werden. Vorschläge für geeignete Parameter-Sätze der Systemeinstellung bitte der Bedienungsanleitung entnehmen.

Die Objektträgerhalter passen nicht in die Gestellhalter (Wanneneinsatz)

Überprüfen, ob die Wanneneinsätze und Objektträgerhalter korrekt in der Beladewanne positioniert sind. Außerdem auf Schmutz und Glasbruchstücke untersuchen. Bei Objektträgerhaltern anderer Hersteller ferner überprüfen, ob die passenden Wanneneinsätze verwendet werden (siehe Bedienungsanleitung). Sicherstellen, dass auf dem Geräte keine defekten oder verformten Objektträgerhalter verwendet werden.

Wie viele Objektträgerhalter können gleichzeitig gefärbt werden?

Je nach Färbeprotokoll können bis zu 12 Objektträgerhalter gleichzeitig gefärbt werden - mit den von Leica Microsystems empfohlenen Protokollen sind es in der Regel 4 bis 9 Stück.

Wie kann Verschleppung vermieden werden?

Senken Sie die Hebegeschwindigkeit (1 = weniger Reagenzienverschleppung; 9 = mehr Reagenzienverschleppung). Platzieren Sie die Färbelösungen neben den Wasserstationen. Vermeiden Sie große Abstände zwischen den Stationen.

Die Deckgläser werden vom Gerät nicht korrekt gehandhabt

Möglicherweise wurde das Deckglasmagazin falsch eingesetzt. Die korrekte Position des Magazins kontrollieren. Überprüfen, ob die Deckgläser an der Rückseite des Deckglasmagazins anliegen. Die Rückseite des Magazins ist dem Benutzer zugewandt. Im Deckglasmagazin dürfen sich weder lose Glassplitter noch Schmutz befinden. Nur hochwertige, nicht haftende Deckgläser verwenden. Leica Microsystems bietet eine Palette hochwertige Surgipath-Deckgläser für Ihr Land an.

Die Schnitte sind im oberen Bereich der Objektträgern ausgetrocknet.

  • Der Fluss des Eindeckmediums muss möglicherweise mehr zur Oberseite des Objektträgers justiert werden.
  • Möglicherweise muss die Menge an Eindeckmedium erhöht werden.
  • Der Lösungsmittelpegel im Xylolbad könnte zu niedrig sein, um die Oberseite der Objektträger zu bedecken, und so zur gleichmäßigen Verteilung des Eindeckmediums beizutragen, daher kommt es zur Blasenbildung oder zu Trocknungsartefakten.
  • Falls der maximale Füllstand nicht ausreicht, um die Objektträger völlig zu bedecken, sollten vielleicht Behälter mit höherer Kapazität verwendet werden.
14047839657 Lade-Container für Objektträgerhalter (Xylolbad), tief
Bitte vergessen Sie dabei nicht, dass der höhere Container standardmäßig nur mit dem Leica CV5030 als Einzelgerät kompatibel ist. Bei Verwendung als Workstation (Leica ST5020/CV5030 oder ST5010 (Autostainer XL)/CV5030) ist der höhere Container erst nach einer entsprechenden Modifikation kompatibel. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an den Kundendienst von Leica Microsystems.

Die Deckgläser werden nicht richtig auf die Probe aufgelegt.

  • Deckgläser können über das Bedienfeld mithilfe der Einstellung CSP (coverslip position) ausgerichtet werden. Mit jedem Schritt zu +10 bewegen Sie das Deckglas in Richtung auf das Beschriftungsfeld des Objektträgers. Wenn Sie die Korrektur in die andere Richtung vornehmen (Schritte zu –10), bewegt sich das Deckglas in Richtung auf den unteren Bereich des Objektträgers.
  • Falls die Deckgläser zu stark zu einer Seite des Objektträgers abweichen, überprüfen Sie zunächst, ob ein Magazin in der richtigen Größe wie unten angegeben eingesetzt wurde. Zum Standard-Lieferumfang des Leica CV5030 gehören Deckglas-Magazine in zwei unterschiedlichen Größen:

Bestellnummer

Beschreibung

14047839749

Multisize™ Deckglasmagazin in den Größen 40 – 60 x 24 mm

14047839748

Multisize™ Deckglasmagazin in den Größen 40 – 60 x 23 mm

  • Wurde das richtige Magazin verwendet, so benötigt das Gerät möglicherweise eine Links-Rechts-Justierung, die nur von einem Servicetechniker vorgenommen werden kann.

Die Beladewanne bewegt sich nicht.

Der Transportmechanismus der Beladewanne besteht aus einem Kettenmodul am Boden des Beladebereichs. Überprüfen, ob sich die Ketten bewegen, wenn die Beladewanne herausgezogen wird. Falls nicht, sind die Ketten möglicherweise blockiert, z. B. durch Glassplitter oder angetrocknetes Eindeckmedium. Anschließend prüfen, ob eventuell Glasbruchstücke oder Objektträger an der Unterseite der Beladewanne anhaften. Transportbereich mit einem geeigneten Reagens, z. B. Xylol, reinigen. Bleibt die Blockade des Kettenmechanismus bestehen, bitte den Kundendienst von Leica Biosystems verständigen.

Auch unbeschädigte Deckgläser werden in die Deckglasauffangschale entsorgt

Möglicherweise sind Teile des Deckglas-Transfermoduls (Pick & Place), z.B. die Saugnäpfe, der Deckglas-Sensor oder die Rutschen am Deckglas-Transfermodul, verschmutzt. Bitte Saugnäpfe, Pick & Place sowie Deckglas-Sensor auf Rückstände oder Glassplitter kontrollieren. Alle Teile sorgfältig mit einem Tuch reinigen, das mit einem geeigneten Lösungsmittel wie Xylol angefeuchtet wurde. Eine tägliche Reinigung wird empfohlen. Falls die Saugnäpfe sich verzogen haben, müssen sie ausgetauscht werden: Bestellnummer 14047839701 Saugnapf, Zweierpackung.

Warum prallt das Deckglas-Transfermodul auf das Deckglasmagazin (beim Abnehmen des Deckglases ist ein Schleifgeräusch hörbar)?

Höchstwahrscheinlich ist das Deckglasmagazin nicht korrekt eingesetzt. Boden und Unterseite des Deckglasmagazins auf Rückstände und Verunreinigungen wie Glassplitter kontrollieren. Ein anderer Grund könnte eine Uneinheitlichkeit der Deckgläser in der verwendeten Charge sein.

Warum wird das Eindeckmedium beim Eindecken nicht gleichmäßig aufgetragen?

Die Dispenserdüse könnte durch getrocknetes Eindeckmedium verstopft sein, oder um die Düse herum ist Eindeckmedium angetrocknet. Es gibt mehrere Gründe, warum es dazu kommen kann:
  • Zu niedriger Lösungsmittelpegel im Reservoir in der Übernacht-Parkposition, so dass die Dispenserdüse nicht vollständig eingetaucht war.
  • Während des Arbeitstages wurde versehentlich nicht auf den Lösungsmittelpegel im Düsenreiniger geachtet.
  • Kompatibilitätsprobleme mit dem Lösungsmittel (d.h. beim Austausch von Eindeckmedium oder durch Weglassen von Spülschritten zwischen verschiedenen Eindeckmedien)
  • Druckeinstellung zu niedrig, um das Eindeckmedium in einem korrekten Strom dispensieren zu können.
  • Blockade in der Dispensiereinheit. Wir empfehlen, das Dispensiersystem mit 150 bis 200 ml eines geeigneten Lösungsmittels durchzuspülen.
  • Falls die Düse durch Eindeckmedium verstopft ist, empfehlen wir die Reinigung der Dispenserdüse durch Ausbau und Einweichen in einem geeigneten Lösungsmittel über Nacht. Sollte es nicht möglich sein, die Düse ausreichend zu reinigen, so dass das Eindeckmedium ungehindert fließen kann, empfehlen wir, die Düse auszutauschen. Achten Sie darauf, dass Sie sie durch eine Düse in der gleichen Größe ersetzen, anderenfalls könnte es zu Qualitätsproblemen kommen, wenn die Einstellungen nicht optimiert sind.
Die Größen der Dispenserdüsen mit den zugehörigen Bestellnummern sind unten angegeben:

Bestellnummer

Beschreibung

1404740157

Dispenserdüse 21G, extraklein, Einzelverpackung

1404740158

Dispenserdüse 20G, klein, Einzelverpackung

1404740159

Dispenserdüse 18G, groß, Einzelverpackung

1404740160

Dispenserdüse 21G, extragroß, Einzelverpackung

Empfohlene Wartung der Dispenserdüse:

  • Vor Beginn der täglichen Routine den Tagesbedarf an Reinigungsmittel im Container des Bürstenhalters austauschen oder auffüllen (Volumen: etwa 5,5 ml).
  • Den Düsenreiniger spätestens am Ende einer Arbeitswoche oder ggf. schon früher aus dem Gerät entnehmen. Bürste in frisches Lösungsmittel einlegen und bis zum ersten Tag der nächsten Arbeitswoche darin belassen.
  • Alle Reste von Eindeckmedium und Lösungsmittel vom Plastikgehäuse der Bürste entfernen und bis zum Beginn der nächsten Arbeitswoche trocknen lassen.
  • Wenn die Bürste zu stark abgenutzt ist, um die Düse zu reinigen, durch eine neue ersetzen.

Warum lockert sich die Dispenserdüse?

Wenn die Dispenserdüse nicht fest sitzt, eine Ecke der Düse drehen, so dass die eckige Seite der Düse auf der silbernen Halteplatte des Düsenhalters aufliegt.

Wieso ist die Dispenserdüse durch getrocknetes Eindeckmedium verstopft?

  • Während längerer Arbeitsunterbrechungen oder über Nacht muss sich die Dispenserdüse in der Parkposition in der Glasflasche befinden. Die Dispenserdüse muss immer vollständig in Lösungsmittel eingetaucht sein. Das mitgelieferte Glas zu ¾ mit einem geeigneten Lösungsmittel füllen, damit sichergestellt ist, dass die Dispenserdüse vollständig bedeckt ist.
  • Bevor Sie mit dem Eindeckautomaten arbeiten, muss ein Prime-Zyklus durchgeführt werden – auch wenn das Gerät nicht dazu auffordert. Bitte darauf achten, dass das Vorpumpen nicht in die Glasflasche mit dem Lösungsmittel erfolgt.
  • Wenn die Glasflasche mit dem Lösungsmittel zum Vorpumpen der Eindeckmedien verwendet wird, muss diese Flasche mindestens einmal wöchentlich ausgetauscht, gereinigt und mit frischem Lösungsmittel gefüllt werden. Anderenfalls könnte es vermehrt zu einem Verstopfen der Dispenserdüse kommen.

Wann beginnt das Auffüllen der Wasserstationen und wie lange dauert es?

Das Auffüllen beginnt 40 Sekunden vor der Aufnahme des Objektträgerhalters durch den Transportarm und dauert etwa 20 Sekunden.

Welche Trockendauer wird für die Objektträger empfohlen?

Nach einer Aufwärmzeit von etwa fünf Minuten dauert das Trocknen der Objektträger (Aushärten) bei 70 °C 15 Minuten.

Wie oft muss der Aktivkohlefilter ausgetauscht werden?

Alle 3 Monate

Warum lässt der Roboterarm Objektträgerhalter fallen?

Die Griffe der Stationen sitzen auf der falschen (linken) Seite oder haben sich verformt.

Warum wird ein Objektträgerhalter, für den Eindecken programmiert ist, stattdessen in der Entladestation platziert?

  • Der ADMINISTRATOR-MODUS ist noch aktiviert.
  • Die erste/nächste Station ist bereits besetzt.
  • Es befindet sich kein Clip am Objektträgerhalter.
  • Der Objektträgerhalter wurde so eingesetzt, dass sich der Clip an der Rückseite befindet.
  • Die Programme sind nicht kompatibel.

Was bedeutet der rote Balken in der Stationstaste in der Anzeige?

Das Reagenzien-Management-System (RMS) ist aktiviert. Je länger der rote Balken ist, desto näher ist der Moment, in dem das Reagens ausgetauscht werden muss.

Welche Gründe kann es haben, wenn ein Programm nicht startet?

Zu einem Programmschritt wurde keine Stationszeit definiert. Das im Programmschritt angegebene Reagens entspricht nicht der Station oder umgekehrt.

Gründe, warum ein Objektträgerhalter nicht startet, nachdem er in den Leica ST5020 eingesetzt wurde

  • Das Programm wurde nicht abgeschlossen; es wurde entweder keine Stationszeit definiert oder der Name des Reagens im Programm entspricht nicht demjenigen, der dem Gefäß im Gerätestatus zugewiesen wurde.
  • Beim Starten eines Programms, das als ‘startbereit’ dargestellt wird, erhalten Sie die Fehlermeldung ‘Objektträgerhalter kann nicht optimal in den Färbeplan integriert werden’. Damit dieses Programm verwendet werden kann, muss das Tool zur Optimierung der Färbeschritte verwendet werden. Falls dem Anwender diese Ausstattung nicht zur Verfügung steht, sollte die Vertretung von Leica Microsystems vor Ort verständigt werden.
  • Wenn das serielle Kabel zwischen dem Färbe- und dem Eindeckautomaten nicht fest eingesteckt ist, hat der Färbeautomat keine Verbindung zum Eindeckautomaten. Programme, die im Eindeckautomaten enden, werden nicht gestartet.
  • Das Gerät befindet sich im Administrator-Modus.
  • Das Protokoll beginnt in einem Trockenofen, und aus irgendeinem Grund erkennt das Gerät nicht, dass ein Ofen installiert ist.
  • Es ist im Programm vorgesehen, dass der Lauf im CV5030 endet, aber der Eindeckautomat ist ausgeschaltet (nur im Workstation-Modus).

Die gefärbten Objektträger sind in der letzten Station des ST5020 verfügbar. Warum transportiert der Roboterarm den Objektträgerhalter nicht zum Eindeckautomaten, obwohl das programmiert ist?

Der CV5030 arbeitet oder erfordert einen Bedienereingriff. Dies kommt beispielsweise dann vor, wenn sich noch ein Objektträgerhalter in der Wanne befindet oder die Transportstation mit drei Objektträgerhaltern besetzt ist und noch nicht vom Anwender entleert wurde.

Gibt es eine Beschränkung bezüglich der Programmierung exakter Schritte?

Mit Ausnahme der letzten Station in einem Färbeprotokoll kann jeder Schritt als exakter Schritt programmiert werden. Die letzte Station erfordert immer eine Interaktion - vom Bediener oder von der Workstation (nur im Workstation-Modus).