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Projektstart

Die wegweisende Initiative Zukunft der Pathologie wurde 2019 am Internationalen Tag der Pathologie mit einer Veranstaltung am Royal College of Pathologists gestartet. Erfahren Sie mehr darüber, wie diese Einführungsveranstaltung das Gespräch über den Wandel der Krebsdiagnostik und die Verbesserung der Patientenversorgung anregte.

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Projektstart für die Zukunft der Pathologie am Internationalen Tag der Pathologie

Der Internationale Tag der Pathologie regt Jahr für Jahr dazu an, darüber nachzudenken, wo die Pathologie aktuell steht und wohin sie sich entwickeln soll. Mit dem Start der Initiative zur Zukunft der Pathologie, die am Royal College of Pathologists in London, Vereinigtes Königreich, lanciert wurde, nahm diese Lageanalyse und Zukunftsprognose in diesem Jahr eine besondere Form an.

Wie die Diskussionen bei der Veranstaltung gezeigt haben, ist es wesentlich für die Arbeit des Pathologen, die Zukunft zu verstehen. Und nicht nur in klinischer Hinsicht ist das unerlässlich. Die Pathologie ist der erste Schritt auf dem Weg eines Krebspatienten, dessen Zukunft auf dem Spiel steht und der sich auf die Genauigkeit der Diagnose verlässt.

Aber die Zukunft zu verstehen bedeutet auch, dem steten Wandel im Gesundheitswesen einen Schritt voraus zu bleiben und den wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt zum Vorteil des Patienten zu nutzen. Es bedeutet weiterhin, das Profil der Pathologie zu erhöhen, um die Krebsdiagnostik gemeinsam voranzubringen. Darin steckt die Chance, die Zukunftsaussichten von Krebspatienten positiver zu gestalten. Mit diesem Ziel erfolgte der Start des Projekts zur Zukunft der Pathologie.

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the future of pathology
#thefutureofpathology

Die Zukunft der Pathologie ist eine wegweisende Initiative, deren Ziel es ist, Gespräche unter den verschiedenen Akteuren des breiten Feldes der Pathologie anzuregen, aber auch den Kontakt zu Führungskräften im Gesundheitswesen und anderen Branchen zu suchen, die zu Fortschritten in der Krebsdiagnostik beitragen und die Patientenversorgung verbessern möchten.

Der Projektstart bot eine hervorragende Gelegenheit, die Debatte zu entfachen, wobei Pathologen aus aller Welt zusammenkamen, um sich über die wichtigsten Herausforderungen und Chancen auszutauschen, die sie in der Entwicklung von Krebsdiagnostik und Patientenbetreuung sehen.

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Die Zukunft der Pathologie“ nahm ihren Anfang am Internationalen Tag der Pathologie, 2019
Die Zukunft der Pathologie nahm ihren Anfang am Internationalen Tag der Pathologie, 2019

Die Veranstaltung wurde mit einer Begrüßungsrede von Professor Jo Martin, Präsident des Royal College of Pathologists, eröffnet. Martin übergab das Wort an Dr. Keith Wharton, Pathologe und Senior Medical Director bei Leica Biosystems, dem Sponsor der Initiative. Dr. Wharton hob in seinem Diskurs den unglaublich schnellen Wandel hervor, den die Pathologie in den letzten Jahren durchlaufen hat. An diesen Punkt schloss Veronique Berger, Vice President of Global Marketing, an. Sie brachte zum Ausdruck, wie begeistert man bei Leica Biosystems darüber ist, die zentralen Themen, die über die Zunkunftsfähigkeit der Pathologie und Tumordiagnostik entscheiden, aus aller Munde zu hören.

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Projektstart
Dr. Keith Wharton, MD PhD FACP, Senior Medical Director bei Leica Biosystems, und Professor Jo Martin, Präsident des Royal College of Pathologists

Damit war der Zeitpunkt gekommen, zu dem das Expertengremium für die Zukunft der Pathologie vier Schwerpunktbereiche vorstellte, die über den Weg der Pathologie bestimmen würden und die sie am Vortag auf einem Workshop definiert hatten. Wenn die Krebsdiagnostik wirklich zukunftsfähig werden sollte, dann müsse man vorrangig und unbedingt in diesen Schwerpunktbereichen aktiv werden.

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Das Gremium für die Zukunft der Pathologie – Dr. Bethany Williams, Dr. Matthew Clarke, Dr. Tiffany Graham, Dr. Jerad Gardner
Das Gremium für die Zukunft der Pathologie – Dr. Bethany Williams, Dr. Matthew Clarke, Dr. Tiffany Graham, Dr. Jerad Gardner

Dr. Bethany Williams, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der digitalen Pathologie des Leeds Teaching Hospitals NHS Trust, Vereinigtes Königreich, erläuterte, wie eine Reihe von Interviews mit Führungskräften aus dem Gesundheitswesen und Krankenhausmanagement den Ausschlag darüber gab, wo die Prioritäten gesetzt wurden.

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Dr. Bethany Williams konzentrierte sich in ihrem Beitrag auf die Frage, wie Technologie zur Verbesserung der Krebsdiagnostik eingesetzt werden kann.
Dr. Bethany Williams konzentrierte sich in ihrem Beitrag auf die Frage, wie Technologie zur Verbesserung der Krebsdiagnostik eingesetzt werden kann.

Dr. Williams enthüllte dann das erste Schlüsselthema für die Zukunft der Pathologie – eines, für das sie sich einsetzen wird: Wie können wir Technologie zur Verbesserung der Krebsdiagnostik einsetzen? Ihr Fokus liegt auf der digitalen Pathologie und darauf, wie sich mit ihrer Hilfe das Potenzial ausschöpfen lässt, mittels künstlicher Intelligenz (KI) die Krebsdiagnostik voranzubringen.

Als nächstes beschrieb Dr. Tiffany Graham, Expertin für gastrointestinale, hepatobiliäre und chirurgische Pathologie an der Medical University of South Carolina in Charleston, USA, den Workshop, den das Gremium am Vortag abgehalten hatte und bei dem die Erkenntnisse aus zahlreichen Interviews aufgearbeitet wurden.

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Dr. Tiffany Graham beschäftigte sich mit den Möglichkeiten, wie die Nachwuchsgeneration für die Pathologie begeistert und in diesem Fachgebiet gehalten werden kann.
Dr. Tiffany Graham beschäftigte sich mit den Möglichkeiten, wie die Nachwuchsgeneration für die Pathologie begeistert und in diesem Fachgebiet gehalten werden kann.

Auf Basis dessen widmete sich Dr. Graham dem zweiten Kernthema: Wie begeistern wir die Nachwuchsgeneration für Pathologie und halten ihr Interesse auch über die Zeit? Sie sprach auch im Namen von Dr. Jerad Gardner, Professor für Pathologie und Dermatologie an der University of Arkansas for Medical Sciences in Little Rock, USA. Dr. Gardner habe leider nicht persönlich dabei sein können, habe aber über Skype teilgenommen und sei jederzeit in den Entscheidungsprozesses involviert gewesen.

Dr. Gardner wird sich mit folgender Frage beschäftigen: Wie können wir das Profil der Pathologie erhöhen und ihr Ansehen verbessern? Er verfolgt mit Leidenschaft das Ziel, den Beruf des Pathologen zu fördern, wie seine zahlreichen Anhänger auf Twitter bestätigen können.

Dr. Matthew Clarke, klinischer Mitarbeiter am Institute of Cancer Research in London, Vereinigtes Königreich, schloss die Veranstaltung mit einer Aussicht auf das, was als nächstes im Projekt passieren wird, ab. Dazu zählen eine Reihe von Blogs, Videos und ein Bericht zur Zukunft der Pathologie, der Anfang 2020 veröffentlicht werden soll. Er ermutigte das Publikum, sich an dem Projekt zu beteiligen, und rief es dazu auf, im Anschluss an die Vorträge im Foyer des Royal College mit den Mitgliedern des Gremiums zu diskutieren.

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Dr. Matthew Clarke diskutierte die Schlüsselrolle der Molekularpathologie, um die personalisierte Medizin für möglichst viele Patienten zugänglich zu machen.
Dr. Matthew Clarke diskutierte die Schlüsselrolle der Molekularpathologie, um die personalisierte Medizin für möglichst viele Patienten zugänglich zu machen.

Dr. Clarke widmet sich aktuell der Molekular- und Neuropathologie und arbeitet an seiner Promotion. Für die Initiative Zukunft der Pathologie will er das folgende Schlüsselthema aufarbeiten: Wie können wir die Molekularpathologie nutzen, um die personalisierte Medizin für möglichst viele Patienten zugänglich zu machen?

Das Publikum folgte dann dem Aufruf des Vortragenden, direkt mit den Mitgliedern des Gremiums zu sprechen und ihre eigenen Ansichten zu den vier Themenschwerpunkten zu vermitteln. Je ein Mitglied besetzte eine Tafel und versammelte binnen kürzester Zeit einen Großteil der Teilnehmer um sich, die ihre Meinungen zur zentralen Fragestellung mitteilen wollten. Dr. Rachel Liebmann, Vice President des Royal College of Pathologists, saß dieser Diskussionsrunde vor und übernahm die Aufgabe, die regen Gespräche ein wenig zu ordnen.

Die von der Veranstaltung generierten Gespräche – von Angesicht zu Angesicht, aber auch in den sozialen Netzwerken – werden dem Gremium eine große Hilfe sein, wenn es sich eingehender mit den gewählten Themen befasst. Jedes Mitglied des Gremiums freut sich darauf, Fortschritte und Erkenntnisse zur Zukunft der Pathologie über die Website und die sozialen Medien teilen zu können, bevor Anfang nächsten Jahres der mit Spannung erwartete Bericht veröffentlicht wird.

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