Leica CM1950 – Der Kryostat für Labore, die eine große Anzahl von Proben und unterschiedliche Probentypen verarbeiten
Übersicht
Je nach spezifischen Anforderungen kann der Leica CM1950 Kryostat in unterschiedlichen Versionen bestellt werden. Schauen Sie sich zunächst das Basisgerät an und wählen Sie dann entsprechend der individuellen Erfordernisse Ihres Labors aus einer Reihe zusätzlicher Optionen.
Bei der Arbeit mit einem Kryostat ist Sicherheit besonders wichtig. Daher verfügt der Leica CM1950 Kryostat über mehrere Sicherheitsfunktionen, darunter eine zertifizierte UVC-Desinfektion, die das Kontaminationsrisiko durch Pathogene, einschließlich SARS‑CoV‑2, signifikant reduziert.
Für effizientes Arbeiten sind alle Geräte mit einem geräumigen Kryokabinett ausgestattet, was die Handhabung mehrerer Proben wesentlich erleichtert. Der Kryostat bietet ausreichend Platz, um Ihre Instrumente, Gefriermedien und Objektträger zu organisieren.
Für die In-vitro-Diagnostik.
Merkmale
Effizientes Arbeiten
Ein großer Gefriertisch mit nummerierten Positionen, zusätzliche Leisten für Instrumente und eine geräumige, leicht zugängliche Ablagefläche oben auf dem Gerät helfen Ihnen, organisiert zu bleiben und sich ganz auf die Aufgabe des Schneidens zu konzentrieren.
Ein optionales Vakuumsystem in Kombination mit einem Schnittstrecker unterstützt den Anwender beim Glätten der Schnitte.
Darüber hinaus kann der Leica CM1950 Kryostat mit einem motorischen Antrieb für schnelles und effizientes Schneiden einer großen Anzahl von Proben bestellt werden.
Qualität
Der CE -Klingenhalter für Breit‑ und Schmalband-Einwegklingen verfügt über eine große Klemmfläche und trägt so zu reproduzierbarer Schnittqualität bei.
Das CryoZone-System erzeugt ein Umfeld aus gleichmäßig kühler Luft um Probe und Klinge.
Probleme beim Erkennen der Probe gehören dank der hellen und blendfreien LED-Beleuchtung der Vergangenheit an.
Spezifikationen
Schnell: 900 μm/s
Downloads
Teile & Zubehör
Leica CM1950 Teile/ZubehörWissenszentrum
Von der Gewebeverarbeitung bis zur digitalen Pathologie ermöglichen unsere Lösungen Laboren mehr Effizienz, Präzision und Zuverlässigkeit.
- Das CryoZone™-System stellt sicher, dass die kritischen Bereiche der Kryokammer permanent von gleichmäßig kalter Luft überströmt werden.
- Die kalte Luft strömt direkt vom Verdampfer auf den Klingen-/Messerhalter und stellt sicher, dass die gewählte Temperatur beibehalten wird.
- Das CryoZone™-System stellt eine einheitliche und gleichbleibende Temperatur des Messer-/Klingenhalters und des Glas-Schnittstreckers sicher und trägt damit zur Verbesserung der Schnittqualität bei (Streckung und weniger Schnittrollen).
- Nein, ein zweiter Kompressor oder ein Motorantrieb kann nicht nachgerüstet werden.
- Die gewünschte Gerätekonfiguration muss bei der Bestellung angegeben werden.
- Der HEPA-Filter muss alle drei Monate ausgetauscht werden.
- Ein anstehender Filteraustausch wird nicht am Gerät angezeigt.
- Um optimale Schneidebedingungen zu gewährleisten, wird empfohlen, den CM1950 vor der Verwendung mindestens fünf Stunden von der Umgebungstemperatur auf -25 °C oder 8 Stunden von der Umgebungstemperatur auf -35 °C herunterzukühlen.
- Auch alle Hilfsmittel sollten unbedingt vorgekühlt werden (Klingen- oder Messerhalter, Schneidehilfsmittel, Pinsel, usw.).
- Nach dem Einschalten des Kryostats kühlt der Kompressor für die Kammerkühlung die Kammer auf -5 °C herunter, bevor der zweite Kompressor für die Probenkühlung aktiviert werden kann.
- Die Probenkühlung wird mit Verzögerung aktiviert, um sicherzustellen, dass der Objektkopf nicht auf Grund seiner kleineren Masse schneller abkühlt als der übrige Kryostat. Dadurch wird verhindert, dass die Feuchtigkeit in der Kammer sich in Form von Reif auf dem Objektkopf niederschlägt, was zu Problemen beim Einspannen des Objekttellers führen könnte.
- Ein Peltier-Element (elektrische Kühlung) besteht immer aus einer kalten und einer warmen Seite.
- Die kalte Seite dient zum Schnellgefrieren der Proben.
- Die Wärme, die auf der warmen Seite erzeugt wird, muss abgeführt werden.
- Je länger das Peltier-Element im Einsatz ist, umso mehr Wärme wird erzeugt und umso stärker erwärmt sich die kalte Seite.
- Um die Reduzierung der Gefriergeschwindigkeit durch ein sich erwärmendes Peltier-Element zu verhindern, wird dieses nach zehn Minuten automatisch ausgeschaltet.
