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Aperio GT 450 DX - Automatisierter digitaler Pathologie-Objektträgerscanner mit hoher Kapazität

Der Sprung zur nächsten Generation der Bildgebung

Der Aperio GT 450 DX wurde entwickelt, um den Durchsatz in Pathologielaboren mit hohem Arbeitsvolumen zu steigern und so die Effizienz der Arbeitsabläufe in der Pathologie zu optimieren. Das System verwendet eine innovative Farbkalibrierungstechnologie zur Erstellung von Bildern in gleichbleibend hoher Qualität, die eine sofortige Diagnose auf dem Bildschirm ermöglicht. Der Aperio GT450 DX ist ein automatischer Objektträger-Scanner mit hoher Kapazität für die digitale Pathologie. Er wurde speziell für Pathologen entwickelt und bietet außergewöhnliche Bildqualität, schnelle Bereitstellung von Fällen sowie leistungsstarke, optimierte digitale Ansicht.

  • Verbesserung des Falldurchsatzes durch berührungsloses Scannen und kontinuierlichem Laden der Racks direkt von der HistoCore SPECTRA Workstation (Färber und Eindeckautomat)
  • Erhöhen Sie die IT-Sicherheit und kontrollieren Sie mit einem zugehörigen Scanner Administrator Manager DX (SAM)-Server und Software, die es Ihnen ermöglicht, mehrere Aperio GT 450 DX-Scanner gleichzeitig zu konfigurieren und zu überwachen.
  • Keine separate Workstation mehr für jeden Scanner notwendig.
  • Hervorragende Bildqualität mit Leica Optik
Kontaktieren sie uns um ein Angebot zu erhalten. Sie erreichen einen Ansprechpartner von Leica Biosystems unter folgender Telefonnummer +32 78 48 16 62 .

Nur zur Verwendung in der In-vitro-Diagnostik. Die in den bereitgestellten Informationen beschriebenen Angaben zur klinischen Anwendung wurden weder von der US-amerikanischen FDA freigegeben oder genehmigt, noch sind die Produkte in den USA erhältlich.

Schnelle und einfache Bedienung für Histotechniker

Der Aperio GT 450 DX ist benutzerfreundlich und hilft Histotechnikern, schnell zuverlässige Ergebnisse zu liefern. Schnelles und einfaches Scannen, damit Sie sich auf andere Aufgaben im Labor konzentrieren können: 15 Racks mit 30 Objektträgern (insgesamt 450 Objektträger) können direkt aus dem HistoCore SPECTRA CV Eindeckautomaten in den GT 450 DX geladen werden. Die Proben (15 x 15 mm bei 40x) werden anschließend automatisch mit einer Geschwindigkeit von 81 Objektträgern pro Stunde gescannt.

  • Berührungsloses, kontinuierliches Laden während des Scanvorgangs
  • Automatische Kontrolle der Bildqualität bei jedem Scan.
  • Weisen Sie Fällen eine hohe Priorität zu
  • Jeder Objektträger wird bei jedem Scan kalibriert
  • 450 Objektträger Gesamtkapazität, untergebracht in einem kompakten Gerät, das auf einen Labortisch passt
  • Gewebefinder mit einer Genauigkeit von 99,5 %, an dem Sie bei Bedarf Anpassungen vornehmen können*
  • 100 % Erfolgsrate beim erstmaligen Scannen eines Barcodes*

*VP-0463 Validierungsergebnisse

Vom Labor über den IT-Raum bis zum Büro – der Aperio GT 450 DX wurde entwickelt, um digitale pathologische Arbeitsabläufe für Histotechniker, IT-Experten und Pathologen zu optimieren.

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Fast and Easy to Operate
Der Aperio GT 450 DX kann direkt aus dem HistoCore SPECTRA CV beladen werden.

Sichere, skalierbare Architektur für IT-Experten

Der Aperio GT 450 DX bietet eine schnelle, sichere und flexible IT-Architektur. Ein zentralisierter SAM-Server und die zugehörige Software bieten Ihnen eine Datenverwaltungslösung, mit der Sie mehrere Aperio GT 450 DX-Scanner gleichzeitig per Fernzugriff einrichten und überwachen können.*

  • Umfassende Cyber-Sicherheit einschließlich Verschlüsselung und Benutzerkonten
  • Zentralisiertes Scanner-Management zur Einrichtung und Überwachung mehrerer Scanner
  • Zwei 10 GB Netzwerk-Verbindungen auf dem SAM-Server
  • Skalierbare Einrichtung für Konfigurationen mit mehreren Standorten
  • HL7- und DICOM-Kompatibilität für reibungslose Integration in LIS, LIMS oder PACS
  • Unterstützt dedizierte Anmeldungen für jeden Aperio GT 450 DX-Scanner

*Siehe Ressourcen > Häufig gestellte Fragen für weitere Informationen zu SAM

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Secure, Scalable IT Architecture

Exzellente Bildqualität für Pathologen

Der Aperio GT 450 DX verwendet ein leistungsstarkes Objektiv, das von Leica Microsystems hergestellt wird, einem Unternehmen, das seit 1849 für die Herstellung von Weltklasse-Optiken bekannt ist. Diese historische Fertigungskunst ist nun in den heutigen Aperio GT 450 DX integriert, der dafür entwickelt wurde, dem Pathologen schnell Bilder in außergewöhnlicher Qualität zu liefern.*

  • Leica Optik liefert eine hervorragende Bildqualität
  • Jeder Objektträger wird beim Scannen kalibriert, um die höchstmögliche Bildqualität sicherzustellen
  • Automatische Beurteilung der Bildqualität, damit Sie keine Objektträger für erneute Scans zurückschicken müssen
  • Der zu 99,5 % genaue Gewebefinder erkennt schwach gefärbtes Gewebe während Markierungen von Stiften, Staub und Rückstände ausgeschlossen werden.

* Siehe Ressourcen > DICOM für weitere Informationen zur Funktionsweise mit dem Aperio GT 450 DX Scanner

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Benutzerdefiniertes Leica-Objektiv für das Scannen der nächsten Generation
Benutzerdefiniertes Leica-Objektiv für das Scannen der nächsten Generation
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Bildqualität, die von Pathologen für Pathologen getestet wurde

(zur diagnostischen Überprüfung verwenden Sie den Aperio DX Viewer auf der Aperio DX Viewing Station, die kalibrierte Monitore beinhaltet)

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Mitotische Ereignisse (Brust)
Mitotische Ereignisse (Brust)
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Interzelluläre Brücken
Interzelluläre Brücken
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Chromatin
Chromatin
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Nukleoli
Nukleoli

Präzision, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit

Bisher war die Scangeschwindigkeit bei einer 40-fachen Vergrößerung nicht ausreichend um im Hochdurchsatz (120k+ von Objektträgern /Jahr) mit einem Scanner zu digitalisieren. Fokussierung in Echtzeit (Real-Time Focusing RTF)* bietet eine geeignete Lösung für dieses Problem. Es handelt sich um eine neuartige Methode zur Erfassung eines digitalen Bildes, bei der ein abbildender Zeilensensor und ein fokussierender Zeilensensor kombiniert werden.

  1. Während des Scannens empfängt der sich fokussierende Zeilensensor Fokussierungsdaten des Gewebes.
  2. Proprietäre Algorithmen ermitteln den besten Fokuswert.
  3. Dann wird dieser ermittelte Fokuswert kontinuierlich für die Fokussierung des Objektives verwendet.
  4. Die Anpassung der Positionierung des Objektivs erfolgt kontinuierlich (in Echtzeit), damit der abbildende Zeilensensor das Bild mit dem bestmöglichen Fokus erfassen kann. Dies ergibt die Echtzeit-Fokussierung.

*US Patent-Nr. 9,841,590

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Kernrillen (Schilddrüse)
Kernrillen (Schilddrüse)

Hervorragende Bildqualität mit einem speziell angefertigtem Leica-Objektiv

Das im Aperio GT 450 DX enthaltene Hochleistungsobjektiv wurde speziell zur Maximierung des Gesichtsfelds für das Hochgeschwindigkeitsscannen in der digitalen Pathologie entwickelt. Die meisten Objektive sind ähnlich aufgebaut wie das menschliche Auge: Rund, was das Licht im Zentrum bündelt und sich so das Sichtfeld begrenzt. Das Objektiv des Aperio GT 450 DX verfügt über eine extra weite Flachfeldkorrektur, die ein viel größeres Sichtfeld (1 mm) ermöglicht, das extrem große digitale Bilder für schnelle Scans und eine Auflösung von 0,26 µm/Pixel bei 40-facher Vergrößerung aufnehmen kann.

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Excellent Image Quality with Custom-Made Leica Objective

Produktspezifikationen

BILDGEBUNG, KAPAZITÄT UND BETRIEB

Vergrößerung: 40x
Scangeschwindigkeit: 32 Sek./Objektträger (bei einem Bereich von 15 mm x 15 mm bei 40x)
Scan-Durchsatz: 81 Objektträger/Std. (für eine Fläche von 15 mm x 15 mm bei 40x)*
Scanauflösung: 0,26 µm/Pixel bei 40x
Scanausgabe: SVS, DICOM
Scanbereich: ≤ 23,6 mm x 58 mm
Gesichtsfeld (Field of View, FOV): 1mm
Objektivlinse: Speziell von Leica Microsystems gefertigt

*VP-0450

Objektträger-Kapazität: 450 Objektträger (15 Racks mit 30 Stück)
Laden der Objektträger: Automatisches kontinuierliches Laden von bis zu 450 Objektträger mit 2,54 cm x 7,62 cm
Akzeptierte Racks: Leica Universal Rack (Kapazität für 30 Objektträger), validiert und empfohlen für die Verwendung mit der HistoCore SPECTRA Workstation
  Sakura Prisma Färbeautomat und Glaseindeckautomat (20-Objektträger-Kapazität)

ABMESSUNGEN UND GEWICHT

Abmessungen (B x H x T): 52,83cm W, 71,12 cm D, 49,53cm H
Gewicht: 63,5 kg
 

IT-ANFORDERUNGEN UND INTEGRATION

Anforderungen an die Netzwerkbandbreite (Aperio GT 450 DX zu SAM-Server): 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s)
Anforderungen an die Netzwerkbandbreite (SAM-Server zu Bildspeicher/DSR): 10 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s)
Kompatibilität: HL7 und DICOM (für LIS-, LIMS-, PACS-Integration)
Bilddateiformate: DICOM-kompatible Bilder, SVS, TIFF

SICHERHEITSFUNKTIONEN

SSL für SAM-Benutzeroberfläche:  
Zuweisen benutzerspezifischer PINs pro Scanner:   – umfasst automatisches Logout
Sichere Anmeldung an SAM-Server-Software:  
Protokollierung von Daten und Ereignissen von Mirth Connect zum Dateisystem:  
Fernzugriff auf den Scanner-Status:  
Erstellen von Benutzergruppen und Zuweisen von Berechtigungen:   – Passwort für Client-Software und PIN für Scanner

OBJEKTTRÄGER, DECKGLÄSER UND ETIKETTEN

OBJEKTTRÄGER  
Allgemein: Das Gewebe/der Abstrich ist zwischen dem unterstützten Objektträger und dem Deckglas eingebettet
Standard: 2,54 cm x 7,62 cm Objektträger für die Mikrosopie Abmessungen sind konform mit ISO 8037/1.
Mindestgröße des Objektträgers (B x L): 25 mm x 75 mm
Maximale Größe des Objektträgers (B x L): 26 mm x 76 mm
Dicke: optimiert für den Bereich 0,9 mm bis 1,1 mm, ausgenommen Deckglas
Besondere Anweisungen: Das Deckglas/Etikett darf nicht über die Kante des Objektträgers ragen. Deckglas und Etikett müssen vollständig am Objektträger befestigt sein. Keine Ränder oder Teile des Deckglases/Etiketts dürfen angehoben sein. Die Außenflächen des Objektträgers müssen trocken sein. Es darf keine Flüssigkeit aus dem Probenbereich austreten.
Vorbereitung von Objektträgern: Objektträger werden typischerweise wie folgt vorbereitet:

  • Deckgläser aus Glas mit Eindeckmedien, Eukitt oder Wasser
  • Deckgläser aus Folie mit integriertem Klebstoff
Maximales Gewebe-/Abstrichdicke: optimiert für eine Gewebedicke von 3–5 µm (einschließlich Eindeckmedium)
DECKGLÄSER  
Akzeptierte Deckgläser: optimiert für Deckgläser mit einer Dicke von 0,17 mm und aus einem üblichen Material. Standard-Deckglas für die Mikroskopie oder Cellulose-Tri-Acetat-Folie (Mikroskop-Eindeckfolie).
ETIKETTEN  
Etikettenbereich (B x L): 25 mm x 25 mm Handbeschrifteter/bedruckter, nicht transparenter, matter (wie Papier reflektierender) Aufkleber.
Bei Etiketten besonders zu beachten: Das Etikett darf nicht über die Kante des Objektträgers ragen oder sich abheben. Etiketten dürfen nicht an der Unterseite des Objektträgers, sondern nur an der Deckglas-Seite des Objektträgers angebracht werden.
BARCODES  
Barcode Typen : 1D- und 2D-Symbole
Unterstützte Barcodes: NW7, QR-Code, Data Matrix, Interleaved 2 of 5, Code 39, Code 128, PDF417, MicroPDF417

Dokumente

Ressourcen

Häufig gestellte Fragen

Aperio GT 450 DX
Wie viele Objektträger können pro Stunde gescannt werden?

81 Objekträger pro Stunde bei 40-facher Vergrößerung und einer Fläche von 15 mm × 15 mm

Wie hoch ist die Scangeschwindigkeit?

32 Sekunden bei 40-facher Vergrößerung für eine Fläche von 15 mm × 15 mm

Wird eine Workstation bereitgestellt?

Nein, das ist nicht notwendig. Der Aperio GT 450 DXverfügt über eine skalierbare Lösung für die IT-Architektur, wobei ein zentralisierter SAM-Server genutzt wird, um mehrere GT-450-DX-Scanner vom Büro für IT-Management aus einzurichten und zu überwachen.

Was ist ein SAM-Server?

Der Scanner Administration Manager DX (SAM) ist ein Hochleistungsserver zur Scanverwaltung, der im IT-Raum installiert ist und einen zentralisierten Admin-Hub unterstützt, der seinerseits mit mehreren GT-450-DX-Scannern im Pathologielabor verbunden ist. Die GT-450-DX-Scanner streamen DICOM-Dateien an den SAM-Server, wonach sie in SVS-Dateien konvertiert werden oder aber im DICOM-Format verbleiben. Der SAM-Server verfügt über Mirth-Technologie für die Ereignis- und Datenverarbeitung und HL7 zur Integration. Die SAM DX Client Application Software wird auf den SAM DX-Server geladen und ermöglicht es dem IT-Personal und der Laborleitung, sich über einen sicheren Netzwerkzugang anzumelden, um die GT-450-DX-Scanner im Labor einzurichten und zu überwachen, einschließlich der Statusübersichten, PIN-Kontrollen und Abmeldezeiten für jeden Scanner.

Lässt sich der Gewebefinder anpassen?

Ja. Für den seltenen Fall, dass der Gewebefinder angepasst werden muss, kann der Anwender einfach die Option zum Scannen ganzer Objektträger wählen und der GT 450 DX scannt automatisch den gesamten Objektträger.

Müssen vor dem Scannen manuell Schnappschüsse erstellt werden?

Nein, dieser Arbeitsschritt erfolgt dank Echtzeit-Fokussierung im Aperio GT 450 DX automatisch.

Muss die Bildanzeige über einen kalibrierten Monitor erfolgen?

Ja. GT-450-DX-Bilder sind so konzipiert, dass sie für eine optimale Bilddarstellung, insbesondere in Bezug auf die Farbe, auf kalibrierten Monitoren angezeigt werden müssen. Die Aperio Bildanzeigestation umfassen Monitore, die für die Verwendung mit GT-450-DX-Bildern kalibriert und validiert wurden. Sie verfügen über ein herstellereigenes ICC-Profil zur Bildfarbkorrektur auf der Workstation, das die Feinjustierung des Monitors für die Darstellung von GT-450-DX-Bildern der nächsten Generation übernimmt.

Wird jeder Objektträger beim Scannen kalibriert?

Ja, jeder einzelne Scanvorgang umfasst eine Systemkalibrierung. Diese Kalibrierung ist in der Scangeschwindigkeit von 32 Sek. bei 40-facher Vergrößerung für eine Fläche von 15 mm × 15 mm inbegriffen.

Wie hoch ist die Auflösung?

0,26 µm/Pixel

Ist kontinuierliches Laden während des Scanvorgangs möglich?

Ja. Dank des einzigartigen offenen Designs können bis zu 14 zusätzliche Racks hinzugefügt oder entnommen werden, während der Scanvorgang läuft.

Sind die Objektträgerracks des Aperio GT 450 DX mit denen anderer Geräte von Leica Biosystems kompatibel?

Ja. Dieselben Racks können auf drei unserer Geräte verwendet werden, einschließlich des Aperio GT 450 DX, des Färbeautomaten HistoCore SPECTRA ST und dem Eindeckautomaten HistoCore SPECTRA CV bzw. der HistoCore SPECTRA Workstation aus Färbe- und Eindeckautomaten.

DICOM
Warum ist DICOM wichtig?

DICOM ist ein offener, herstellerunabhängiger Standard für medizinische Bilddaten. Obwohl viele Anbieter an der Erstellung dieses Standards beteiligt sind, wird er von keinem bestimmten Anbieter kontrolliert. Als offener Standard kann er von jedem Anbieter implementiert werden und ermöglicht die Kompatibilität verschiedener Systeme.

Wie wird DICOM verwendet?

DICOM kann dazu verwendet werden, Daten aus einem Bildarchivierungs- und Kommunikationssystem (Picture Archiving and Communication System, PACS) in ein anderes System zu übertragen, das von beliebigen Anbietern bereitgestellt wird, die sich zur Implementierung dieses Standards entschließen. Außerdem ist es unter Verwendung von DICOM möglich, einer bestimmten Person Zugriff auf ausgewählte klinische Daten zu gewähren, ohne das gesamte PACS freizugeben. Schließlich lassen sich medizinische Bilddaten unter Einsatz von DICOM mit Patienten oder Kollegen teilen bzw. langfristig archivieren.

Was ist das DICOM-Dateiformat?

DICOM (Digital Imaging and Communications in Medicine, Digitale Bildgebung und Kommunikation in der Medizin) ist ein Standard zum Austausch von Informationen, der die Übertragung und Speicherung von medizinischen Bilddaten einschließt. Die DICOMDatei ist Teil des DICOM-Standards und ermöglicht es, DICOM-Bilder unter Beibehaltung der Metadaten zu Patient, Fall und Probe und ohne Änderung der zugrunde liegenden Bilddaten in eine Datei zu schreiben.

Kann ich mit den Aperio GT 450 DX DICOM-Bildern arbeiten?

Wenn Sie ein PACS verwenden, das Whole–SlideBilder empfangen und speichern kann, und wenn Sie einen Viewer nutzen, der in der Lage ist, diese Bilder darzustellen, dann ja. Allerdings unterstützen nicht alle PACS-Anbieter Whole-Slide-Bilder. Darüber hinaus sind diese Bilder sehr groß und selbst bei gegebener Kompatibilität mit dem PACS kann das die Arbeit verlangsamen.

Die Bildgröße kann sich auch bei der Darstellung im DICOM-Viewer als problematisch erweisen. Und wie beim Aperio SVS-Dateiformat bestehen die von der Aperio GT 450 DX-Produktfamilie generierten WholeSlide-Bilder aus tausenden kleineren Bildkacheln. Nicht alle DICOM-Viewer sind in der Lage, diese Art von Bild zu verarbeiten.

Gibt es eine DICOM-Konformitätserklärung von Leica Biosystems?

Ja, die DICOM-Konformitätserklärung für die Aperioprodukte von Leica Biosystems (MAN-0465) soll die Integration zwischen den Scannern der Aperio GT 450 DX-Familie und anderen DICOM-Produkten erleichtern. Sie enthält genaue Informationen darüber, wie der Aperio GT 450 DX DICOM-Dateien generiert. Sie beschreibt zudem DICOM-Funktionen und wie sich diese Funktionen mit anderen Geräten, die DICOM-Funktionen unterstützen, integrieren lassen.

Was liefert die Aperio GT 450 DX-Produktfamilie?

Der Aperio GT 450 DX gibt Bilder als eine Reihe von Whole-Slide-Bildobjekten aus. Da der Aperio GT 450 DX Scanner für den Betrieb im Netzwerk vorgesehen ist, erfolgt die Ausgabe der Bilder über standardmäßige DICOMNetzwerkübertragungsprotokolle. Der Aperio GT 450 DX Scanner kann Bilder direkt in das PACS des Kunden übertragen. Aus dem PACS wiederum können die Bilder exportiert werden, um auf die DICOMDateien zuzugreifen.

Welche Schritte sind notwendig, um DICOM zu verwenden?

Wenn Sie an der Verwendung von DICOMBildern aus der Aperio GT 450 DX-Produktfamilie interessiert sind, wenden Sie sich bitte an einen unserer Vertriebsmitarbeiter, der vor Ort für Sie da ist. Wir wollen mit Ihnen zusammenarbeiten, um die Bedürfnisse Ihrer Institution zu verstehen und konkrete Vorschläge zu unterbreiten, wie sich die DICOM-Funktionen des Aperio GT 450 DX in Ihren PACS-Workflow integrieren lassen.

Gibt es eine universelle DICOM-Datei für die digitale Pathologie?

Der DICOM-Standard bietet eine Definition für Whole-Slide-Bilder, also Aufnahmen von gesamten mikroskopischen Objektträgern, die üblicherweise als „Supplement 145 Image“ (nach dem DICOMAnhang, der das Bild ursprünglich definiert hat) oder als „Working Group 26 Image“ (nach der DICOMArbeitsgruppe, die den Anhang 145 erstellt hat) bezeichnet werden. Da dieser Standard sowohl mit Kachel- und Zeilenscansystemen als auch in verschiedenen Modalitäten, z. B. Öl, Fluoreszenz und Hellfeld, verwendet werden soll, bietet er den Anbietern mehrere Möglichkeiten, standardkonforme Bilder zu erzeugen, die aber nicht notwendigerweise mit spezifischen PACS oder Viewer-Softwares kompatibel sind.