Leica Microsystems präsentiert Tissue IA 2.0* Quantitative Bildanalyse

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Fluoreszenz- und Hellfeld-Analyse für die Digitale Pathologie

Wetzlar, Deutschland Leica Microsystems gibt die Einführung von Tissue IA 2.0bekannt, einem Hochleistungs-Bildanalysesystem für die explorierende Forschung. Durch die Kombination von Fluoreszenz- und Hellfeld-Analysemöglichkeiten in einer einzigen Plattform mit Präzisions-Zellmodellierung stellt Tissue IA 2.0 eine hervorragende Lösung für die Quantifizierung von IHC-Biomarkern dar. Tissue IA 2.0 ergänzt das ‚Total Digital Pathology’-Portfolio von Leica und liefert eine optimierte, durchgängig exzellente Leistung bei der Erfassung, Verwaltung und Analyse digitaler Pathologiebilder.

Eine wesentliche Herausforderung für die Forschung in der heutigen Zeit ist die Erhebung quantitativer, reproduzierbarer Daten aus gewebebasierten IHC-Untersuchungen. Tissue IA 2.0 gibt den Wissenschaftlern Experten-Tools an die Hand, mit denen sie das Optimum aus ihren Untersuchungen herausholen können. Leistungsstarke Farbtrennung und eine Multimarker-Kolokalisations-Funktion ermöglichen vertiefte Einblicke und unvoreingenommene Messungen einer multiplen Antigen-Immunfärbung an Hellfeld- oder Fluoreszenz-Proben. Die raffinierte Zellmodellierung weist verschieden stark exprimierte Färbungen in zellulären Komponenten genau nach und quantifiziert sie sogar, wodurch detaillierte Einblicke in die Lokalisation von Biomarkern in Zytoplasma, Membran und Zellkern möglich werden.

Dank der erweiterten Möglichkeiten zur dualen Färbung mit Tissue IA 2.0 können Wissenschaftler nunmehr Zellkohorten auf molekularer Ebene identifizieren. Verwenden Sie einen Marker, um eine interessante Population nachzuweisen, und quantifizieren Sie dann die Expression einer zweiten, um eine außergewöhnliche Analyseleistung und bessere Diagnose Ihrer Objektträger zu erzielen. Algorithmen können mühelos angepasst und für unterschiedliche Marker, Gewebe und Protokolle optimiert werden, so dass Sie über eine flexible Plattform für die Wirkstoffentwicklung verfügen.

Da die über das Web zugängliche Tissue IA-Schnittstelle einfach zu installieren und zu nutzen ist, können Anwender ihre Analysen überallhin mitnehmen. Dank der Möglichkeit zur Chargenanalyse mit hohem Durchsatz verarbeitet Tissue IA 2.0 ganze Objektträger, besonders interessante Bereiche oder Gewebekerne aus Mikroarrays und ordnet die Analyseergebnisse automatisch dem Objektträger zu. Eine eingebaute Upload-Schnittstelle erleichtert die Integration von Algorithmen aus den Softwarelösungen Dritter und gibt Ihnen mehr Flexibilität, wenn Sie Ihre Analyseoptionen weiter ausbauen möchten.

Dazu Dr. Donal O’Shea, Head of Digital Pathology bei Leica Microsystems: “Das Multiplexing gewinnt in der translationalen Forschung immer mehr an Bedeutung, und es besteht ein realer Bedarf an Tools zur gleichzeitigen Quantifizierung von Expression und Lokalisierung multipler Biomarker im Gewebe. Tissue IA 2.0 ermöglicht dem Anwender durch chromogene und Fluoreszenz-Quantifizierung und Kolokalisation das zellbasierte Histoscoring einer Multi-Kompartment IHC-Färbung und die freie Entscheidung, Zellpopulationen auf Basis ihrer Biomarkerexpression ein- bzw. auszuschließen. Gemeinsam mit unseren Plattformen SCN400 F und Ariol erweitern wir hierdurch unser Digital Pathology-Portfolio für Naturwissenschaftler und klinische Forscher und stellen unser anhaltendes Engagement in diesem Bereich unter Beweis.”

Tissue IA 2.0 mit seiner leistungsstarken vereinfachten Analysefunktion ist ideal für den Biomarkernachweis und die translationale Forschung. Aufgrund seiner einzigartigen Kombination aus Flexibilität, Automatisierung und Bedienkomfort ist es ein beispielloses Forschungs-Tool für die digitale Pathologie.

Leica Microsystems ist bei der Jahrestagung der American Association for Cancer Research vom 31. März – 4. April 2012 in Chicago, USA, vertreten. Besuchen Sie Leica an Stand 4103 und erleben Sie unsere neue Bildanalyselösung für die Digitale Pathologie.

*Nur für Forschungszwecke. Verwendung für diagnostische Zwecke nicht zulässig.