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Preclinical model of organotypic culture for pharmacodynamic profiling of human tumors

Abstract

 

Die Prognose der Therapieantwort bei Krebspatienten ist und bleibt eine zentrale Herausforderung in der Klinik. Um die antitumoralen pharmakologischen Eigenschaften zu untersuchen, haben wir eine reproduzierbare, schnelle, personalisierte Ex vivo-Kultur perfektioniert, die die ursprüngliche Mikroumgebung des Krebses bewahrt. Die Reaktion auf Signaltransduktions-Inhibitoren bei Krebs wird nicht nur durch die Eigenschaften des Wirkstoffziels sondern auch durch Mutationen weiterer Signalmoleküle und das Mikroumfeld des Tumors beeinflusst. Zum Machbarkeitsnachweis konzentrierten wir uns daher auf den PI3K/Akt-Signalpfad, da dieser eine besonders wichtige Rolle bei Krebserkrankungen spielt und seine Aktivität von stromal-epithelialen Interaktionen beeinflusst wird. Unsere Ergebnisse zeigen, dass dieses Kulturmodell die 3D-Architektur des Gewebes, die Funktionstüchtigkeit der Zellen, die Signalwegaktivität sowie globale Genexpressionsprofile bis zu 5 Tage ex vivo erhalten kann. Darüber hinaus zeigen wir an der Ex vivo-Kultur auf, dass die Signalpfadmodulation in Tumorzellen durch die pharmakologische Intervention bedingt ist. Diese Technologie könnte sich signifikant auf die Auswahl von Patienten für klinische Studien und auf die Prognose des Ansprechens auf eine Therapie mit niedermolekularen Inhibitoren auswirken. Klicken Sie hier, um den gesamten Bericht zu lesen.